Nistkasten Team „Priestersee“ 2021 – Teil III

Kein Besuch mehr seit 3 Tagen… Das traurige Ende dieser Episode?

Seit dem 01. Mai 2021 hat unsere Meise die ersten Eier gelegt. Bis zum 06. Mai bestand das Gelege aus 5 Eiern und unsere Blaumeise hat bereits zwei Nächte lang im Nistkasten auf dem Gelege verbracht – ein sehr niedlicher Anblick.

Allerdings haben wir sie seit dem 07. Mai nicht mehr im Nistkasten gesehen.
Natürlich fragen wir nach dem Grund.

Auffallend ist, dass es dieser Tage nochmal sehr kalt geworden ist. In der letzten Nacht habe ich 0 °C gemessen.

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Oder aber…

…Katzen lassen das Mausen nicht

Trotz jahrtausendelanger Gewöhnung an den Menschen sind Katzen Raubtiere geblieben und haben viele Eigenschaften ihrer wilden Stammform bewahrt. So lassen Katzen das Mausen nicht, auch wenn sie gut mit Futter versorgt sind und es eigentlich nicht nötig hätten, auf Nahrungssuche zu gehen. Ihrem Jagdinstinkt folgend, durchstreifen sie größere Reviere und fangen vor allem Haus- und Feldmäuse.

Aber auch Singvögel gehören zum Beutespektrum. Wie das Institut für Haustierkunde der Universität Kiel ermittelt hat, machen unsere Singvögel immerhin gut 20% der Beutetiere aus. Mehr als 14 Millionen Katzen leben in Deutschland.
War das das Schicksal unserer Blaumeise? Vermutlich ja, denn wir sehen das Meisenpaar – wie sonst üblich – nicht mehr an den Bäumen in der Nähe des Nistkastens.

Und so bleibt das Nest nun einige Tage lang verweist.



Neuigkeiten am 13. Mai: es tut sich was – es gab offenbar neue Interessenten, die auch gleich mit dem Umbau des Nestes begonnen haben. Hier ist zu erkennen, dass die alten Eier in eine untere Etage geschoben wurden. (Vergleich mit dem Titelbild)

Wir bleiben gespannt und hoffen, dass es bald einen Teil IV geben wird.

Neuigkeiten:

Wir haben unseren neuen Gast beobachtet, wie er das Nest umbaut. Die Klassifizierung war zunächst nicht ganz eindeutig, weil wir die beiden Vögel nur durch unsere Kamera am Dach des Nistkastens beobachten konnten. Erschwerend war, dass Weibchen und Männchen etwas unterschiedlich aussehen. Am 16. Mai gelang uns das erste Foto des Vogels – am Einflugloch sitzend.

Der Trauerschnäpper

Dieser kleine Langstreckenflieger kommt erst spät von seinem Winterquartier aus dem tropischen Afrika zurück. Das sind gut 6.000 Kilometer.
Auf dem Foto ist das Männchen gut an dem Stirnfleck zu erkennen. Trauerschnäpper bevorzugen Mischwälder mit altem Baumbestand und vielen Bruthöhlen. Häufig gibt es im Revier Machtkämpfe mit Kohlmeisen und anderen Höhlenbrütern um die vorhandenen Brutplätze. Und tatsächlich habe ich vor etwa 2 Wochen unser Blaumeisenpärchen bei einer wilden Jagd hinter den Trauerschnäppern her und um den Nistkasten herum beobachtet.


War das vielleicht der Grund dafür, dass unsere Blaumeise das Gelege wegen der Attacken der Trauerschnäpper verlassen hat?

Vogelkonzert am Nistkasten (07. Mai um 05:30 Uhr)

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