Hamburger Labskaus

Kräftiger Kartoffelbrei serviert mit Rollmops und Ei

Früher, als man noch mit Segelschiffen auf große Fahrt ging, gab es an Bord keine Möglichkeit, Lebensmittel lange frisch zu halten. Also musste der Smutje (Koch) auf lange haltbare Lebensmittel zurückgreifen. So entstand der Brei aus gepökeltem Rindfleisch, eingelegter Roter Beete, Zwiebeln und Kartoffeln.

Unser Vereinsmitglied lebt zwar schon lange in Grünheide, erinnert sich mit dem Gericht aber gerne an seine Hamburger Heimat.

Zutaten für vier Portionen

  • 1 Dose Corned Beef
  • 750 g mehlige Kartoffeln, geschält
  • 3 Gewürzgurken
  • 2 weiße Zwiebeln
  • etwas Rote Beete
  • Salz, Pfeffer, Piment (gemahlen)
  • Butterfett zum Braten
  • ein wenig Gurkenflüssigkeit
  • 4 Eier
  • 4 Rollmöpse
  • ein kräftiger Schuss Sahne

Geschichte

Der Ursprung des Wortes „Labskaus“ ist unbekannt. Es gibt mehrere Deutungen, die aber alle erst für das 19. Jahrhundert bezeugt sind. Mit vermutlich englischem Ursprung von lobscouse entlehnt, wurde es möglicherweise über lout’s course vom dialektalen lob’s course mit der Bedeutung „Speise für Flegel“ entwickelt.Labskaus schmeckt wie ein sehr kräftiges Kartoffelmus. Gut zubereitet und mit Matjes, Gewürzgurke und Spiegelei serviert schmeckt Labskaus sogar richtig gut.

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